Die Heldenreise
König der Wahrhaftigkeit
Ein Männer-Retreat · 14. bis 16. Mai 2027 · Liebesdorfer Mühle in Hohenlohe · Zwölf Plätze
495 € bis Jahresende, zzgl. Kost und Logis
Zur Anmeldung ↓
Es gibt einen Punkt, an dem das Leben von außen betrachtet stimmig ist — und von innen nicht mehr trägt. Nichts ist zusammengebrochen. Es funktioniert alles. Und trotzdem stellt sich die Frage, wann man aufgehört hat, der zu sein, der man einmal werden wollte.
Drei Tage. Zwölf Männer. Eine alte Mühle.
Für Männer, die nach außen funktionieren,
Männer, die Verantwortung tragen — für ein Unternehmen, für ein Team, für eine Familie. Die nicht als gescheitert gelten und sich selbst auch nicht so sehen. Die aber wissen, dass zwischen dem, was sie tun, und dem, was sie sind, ein Abstand entstanden ist, der größer wird.
Manche kommen aus einer Trennung. Manche stehen in einer, die noch nicht ausgesprochen ist. Manche haben Kinder, die älter werden und weniger fragen. Manche haben beruflich alles erreicht, was sie sich mit dreißig vorgenommen hatten, und stellen fest, dass es die Frage nicht beantwortet hat.
Was sie verbindet, ist nicht die Lage. Es ist der Moment, in dem sie merken, dass sie sich selbst länger nicht mehr die Wahrheit gesagt haben.
Dieses Retreat ist für Männer, die das nicht länger aufschieben wollen. Die bereit sind, sich der eigenen Wahrheit zu stellen, statt sie zu umgehen. Die Tiefe suchen, kein Wochenende zum Auftanken.
Vorerfahrung mit Atemarbeit ist nicht nötig. Was Du mitbringen musst, ist die Bereitschaft, drei Tage lang nicht auszuweichen.

Zweieinhalb Tage in einer alten Mühle in Hohenlohe. Zwölf Männer, ein Haus, das in dieser Zeit niemandem sonst gehört.
Die Struktur ist die Heldenreise — die zwölf Stationen, die Joseph Campbell in den Mythen aller Kulturen gefunden hat. Aufbruch, Prüfung, Abgrund, Rückkehr. Was in Filmen als Erzählmuster dient, ist im Leben ein Bewegungsmuster. Wer schon einmal durch Zusammenbruch und Neuanfang gegangen ist, erkennt die Stationen wieder.
Wir arbeiten sie nicht durch, weil es ein schönes Modell ist. Wir arbeiten sie durch, weil sie eine Sprache geben für das, wofür ein Mann meistens keine hat.
Im Zentrum steht eine neunzigminütige AtemReise. Verbundener Atem, holotrop orientiert, geführt — mit eigens komponierter Musik in 432 Hz und Solfeggio-Frequenzen. Sie ist für dieses Retreat geschrieben, für diese Reise, für diese zwölf Männer.
Es ist keine Therapie. Es ist auch kein Seminar. Es ist ein Weg
Der Bogen ist gespannt: Schwelle, Verwandlung, Rückkehr
Freitag · Die Schwelle
Ankommen ab dem späten Nachmittag. Am Abend der Eröffnungskreis — jeder sagt, was ihn hergebracht hat. Nicht mehr, nicht weniger. Danach gemeinsames Atmen, ein erster Kontakt mit dem, was in den nächsten Tagen der Zugang sein wird.
Der Freitag hat kein Programm. Er ist der Übergang aus dem Alltag in einen Raum, in dem andere Regeln gelten. Danach der Abend draußen. Am Feuer, Baumstümpfe im Kreis, sonst nichts. Wer reden will, redet. Wer schweigen will, schweigt.
Samstag · Die Verwandlung
Der Vormittag gehört dem Verstehen. Die zwölf Stationen, und daneben zwölf Fragen, die jeder für sich beantwortet — schriftlich, allein. Diese Antworten sind der Kompass für den Nachmittag. Niemand liest sie außer Dir.
Danach Stille. Mehrere Stunden, in denen nicht gesprochen wird. Der Wald ist da, die Wiesen sind da, das Haus ist groß genug, um sich aus dem Weg zu gehen.
Am Nachmittag die AtemReise. Neunzig Minuten liegend, mit Augenbinde und Kopfhörern. Es wird laut sein und still, schnell und ruhig. Was dabei geschieht, entscheidet nicht das Programm, sondern Dein Körper.
Danach Zeit für Dich allein. Erst später kommt der Kreis wieder zusammen und jeder sagt, was gesagt werden will. Ohne Deutung, ohne Ratschlag. Bezeugen statt Bearbeiten.
Am Abend das Feuer. Hier hat das Wochenende seinen Ort für das, was verbrannt gehört, und für das, was ein Mann sich vornimmt. Was danach passiert, ist offen. In der Regel bleiben alle länger, als sie gedacht haben.
Sonntag · Die Rückkehr
Der Vormittag führt zurück. Abschlusskreis, ein letztes Sharing, ein gemeinsamer Atem. Die Rückkehr ist genauso gestaltet wie der Weg hinein — denn sie ist die Stelle, an der Retreats normalerweise verpuffen.
Am frühen Nachmittag fährt jeder nach Hause. Was dann beginnt, steht im nächsten Abschnitt.
Die Musik zu jeder AtemReise komponiere ich selbst. In 432 Hz gestimmt, mit Solfeggio-Frequenzen als Ebene darunter, gebaut entlang des Bogens der Reise. Keine Playlist, keine Standard-Tracks aus dem Breathwork-Inventar. Was Du hörst, existiert nur für diese eine Reise.
Auch die Stimme ist nicht improvisiert. Das Voice-Over ist geschrieben, Wort für Wort, bevor die Reise das erste Mal mit Menschen geatmet wird. Kurze Sätze, körperzentriert. Erst der Körper, dann die Bedeutung.
Das hat einen Grund. Wenn ein Mann in der dreißigsten Minute etwas begegnet, das lange weggeschlossen war, entscheidet sich dort, ob er getragen wird oder allein bleibt. Ein erprobtes Skript fängt auf und führt hindurch. Andere leiten frei an, viele davon gut. Mein Weg ist ein anderer.
Was hier nicht passiert: Ich deute nicht. Ich repariere nicht. Ich sage Dir nicht, was Deine Erfahrung bedeutet hat.
Du bist der Kapitän Deiner Reise. Ich bin der Lotse — ich kenne die Untiefen, die Strömungen und die Zugänge zum tiefen Wasser. Ich halte den Raum und trage die Verantwortung für die Sicherheit. Das Steuer übernehme ich nicht. Am Ende der Passage verlasse ich das Schiff, und Du fährst weiter.
Es gibt keine Räucher-Zeremonie, die Dein Leben ändert, und keine Erleuchtung am Sonntagmittag. Was es gibt, ist Atemarbeit als ernsthaftes Werkzeug — für das Nervensystem, für Regulation, für den Zugang zu dem, was unter dem Denken liegt. Jenseits von Esoterik-Folklore.
Du bist der Heiler. Ich bin der Raum dazwischen.
Am Sonntag endet das Retreat. Die Arbeit endet nicht
Der Grund ist einfach: Fast jeder kennt das Wochenende, nach dem alles klar war — und den vierten Donnerstag danach, an dem nichts davon übrig ist. Nicht weil die Erfahrung falsch war. Weil ihr niemand einen Ort im Alltag gegeben hat.
Das Journal: Jeder bekommt ein gedrucktes Integrations-Journal für die Wochen nach dem Retreat. Nicht als Beigabe, sondern als Fortsetzung — mit Fragen, die auf das aufbauen, was am Samstag geschehen ist.
Der Brief: Am Sonntag schreibt jeder Mann einen Brief an sich selbst. Ich nehme ihn mit, und vier Wochen später kommt er per Post. Zu dem Zeitpunkt, an dem der Alltag alles wieder eingeebnet hat. Es ist die eigene Handschrift, die einen dann fragt, was aus dem geworden ist, was man sich vorgenommen hatte.
Das Follow-up: Acht Wochen nach dem Retreat kommt die Gruppe online noch einmal zusammen. Eine Stunde, alle zwölf.
Die Verbindungen: Wer will, geht in Zweier- oder Dreier-Verbindungen aus dem Wochenende — Männer, die sich melden, wenn es eng wird. Manche telefonieren nach einem Jahr noch. Manche nicht. Das entscheidet ihr, nicht ich.
Was zählt, ist nicht, was Du am Sonntagmittag fühlst. Was zählt, ist, was am Montag noch da ist. Und im Juli.

Ich bin Rikor Ulrich Metzger
Zertifizierter Transformational Breathwork-Guide. Komponist und Begleiter transformativer Atemreisen — für Menschen, die tiefer wollen.
Vor der Atemarbeit war anderes: Leistungssport, Musik am Tenor-Saxophon, das Schreinerhandwerk. Sechs Kinder. Etwa fünfundzwanzig Jahre zu Hause, während andere Karriere gemacht haben. Heute begleite ich neben der Atemarbeit junge Leichtathleten.
Und eine Ehe, die geendet hat.
Ich habe die Stationen, über die wir an diesem Wochenende sprechen, nicht aus einem Buch. Ich bin durch sie hindurchgegangen — durch den Abbruch, durch die Zeit danach, in der nichts mehr an seinem Platz war, und durch den Punkt, an dem es wieder anfing. Heute lebe ich mit einer Frau, die ich nicht erwartet hatte. Es geht weiter. Das ist keine Botschaft. Es ist eine Tatsache, die ich nicht kannte, als ich mittendrin war.
Das qualifiziert mich nicht dafür, Dir zu sagen, wo Du stehst. Es qualifiziert mich dafür, den Raum zu halten, während Du es selbst herausfindest.
Was ich mitbringe: die Musik, das Skript, die Struktur, die Erfahrung aus Jahren mit Menschen in diesem Zustand. Die Verantwortung für die Sicherheit im Raum.
Was ich nicht mitbringe: eine Antwort auf Deine Frage.
Atme · Lebe · Sei
Männer über diese Arbeit
Robert L. · Polizist
Er war skeptisch, wie bei vielem, das sich nicht sofort begreifen lässt. Und er hatte Sorge, dass es bei ihm als verkopftem Menschen gar nicht funktioniert. Er ging trotzdem hinein — und beschreibt, wie sein Körper reagierte, bevor er es verstanden hatte. In den Wochen und Monaten danach habe sich sein Zustand verbessert, körperlich wie seelisch.
Rudolf P. · 69 Jahre
Er kam mit Unruhe und einer Frage nach dem eigenen Namen. Was danach kam, fasst er in einemnSatz: Diese Verhaltensmechanismen sind vorbei. Er ist durch damit.
Markus S. · nach einer Krebserkrankung
Er sagt, er könne es inzwischen leben, dass es ihm gut geht — dass er niemandem Rechenschaft schuldig ist und niemandem verpflichtet. Das habe sich tief in ihm verankert.
Diese Männer waren in individuellen 1:1-AtemReisen bei mir, nicht im Retreat. Die Methodik ist dieselbe.
Das Praktische
Termin
Freitag, 14. Mai 2027, 18 Uhr bis Sonntag, 16. Mai, früher Nachmittag. Anreise ab dem späten Nachmittag am Freitag.
Ort
Liebesdorfer Mühle bei Schwäbisch Hall, Hohenlohe. Ein altes Fachwerkhaus, das wir in diesen Tagen für uns allein haben — es ist keine zweite Gruppe im Haus.

Unterbringung
Elf Zimmer, gemeinschaftliche Bäder. Sechs Einzelzimmer, vier Zweibettzimmer mit getrennten Betten, ein Dreibettzimmer. Die Einzelzimmer sind begrenzt und werden nach Reihenfolge der Reservierung vergeben.

Verpflegung
Vegetarische Vollverpflegung, im Preis des Hauses enthalten: Brunch am Vormittag, Abendessen. Kaffee und Tee jederzeit. Getränke darüber hinaus können im Haus erworben werden.
Unverträglichkeiten und Allergien meldest Du mir bei der Anmeldung. Ich gebe sie rechtzeitig ans Haus weiter, das sich darauf einstellt. Wenn dafür eigene Gerichte nötig sind, kommt ein kleiner Aufschlag dazu — das sagt mir die Mühle vorher, und ich sage es Dir.


Kosten
Seminar
495 € bei Buchung bis 31. Dezember 2026, danach 555 €. Enthalten sind die AtemReise, alle Einheiten des Wochenendes, das gedruckte Integrations-Journal und die Nachsorge über acht Wochen.
Kost und Logis
Zwei Nächte mit Vollverpflegung in der Liebesdorfer Mühle. Als Richtwert die Preise 2026: 180 € im Doppelzimmer, 215 € im Einzelzimmer. Das Haus setzt seine Preise für 2027 im Herbst fest; sobald sie vorliegen, sage ich Dir den verbindlichen Betrag
Zahlung
Bei der Buchung 200 € Anzahlung — sofort per PayPal oder Karte, bei Überweisung innerhalb von sieben Tagen. Alles Weitere erst im Frühjahr: Die Rechnung über den Restbetrag und über Kost und Logis kommt am 18. März 2027 und ist am 15. April fällig
Anreise
Mit dem Auto. Wer eine Fahrgemeinschaft sucht, sagt mir Bescheid — ich bringe die Männer zusammen, die aus derselben Richtung kommen.
Zwei Hinweise
WLAN gibt es nur im Freien. Das ist kein Mangel, sondern ein Vorteil. Und Hunde können nicht mitkommen.
Zur Gesundheit
Verbundener Atem verändert kurzzeitig die Atemchemie und ist körperlich fordernd. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie, Netzhautablösung, Aneurysmen, kürzlichen Operationen, schweren psychiatrischen Diagnosen oder in der Schwangerschaft ist er nicht geeignet oder nur nach ärztlicher Rücksprache. Wenn etwas davon auf Dich zutrifft oder Du unsicher bist, schreib mir vor der Buchung. Wir klären das in Ruhe und ehrlich — auch wenn die Antwort am Ende Nein lautet.
Mit der Buchung bestätigst Du Deine Teilnahmefähigkeit und erkennst die Teilnahmebedingungen an.
Anmeldung
Zwölf Plätze. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.
Du buchst verbindlich — und kommst bis zum 15. März 2027 wieder heraus. Bis zu diesem Tag kannst Du ohne Angabe von Gründen zurücktreten und bekommst die Anzahlung vollständig zurück. Mehr hast Du bis dahin nicht gezahlt.
Der Grund für beides ist derselbe: Ein Wochenende im Mai ist nur dann Deins, wenn es im Kalender steht. Und ab Mitte März kann auch ich gegenüber dem Haus nicht mehr zurück.
So läuft es
Du buchst das Seminar und zahlst dabei die Anzahlung von 200 €. Wenn Du überweist, innerhalb von sieben Tagen.
Beim Buchen bestätigst Du die Teilnahmebedingungen und die Gesundheitserklärung. Beide bekommst Du anschließend zusammen mit der Bestellbestätigung als PDF.
Bis zum 31. Dezember 2026 zahlst Du 495 € statt 555 €.
Danach ist bis zum Frühjahr nichts weiter zu tun. Im November melde ich mich bei Dir — nicht, um etwas zu bestätigen, nur um zu hören, wie es Dir mit der Entscheidung geht.
Am 18. März 2027 steht die Gruppe. Dann bekommst Du zwei Rechnungen: den Restbetrag für das Seminar und die Rechnung für Kost und Logis. Beide sind am 15. April fällig.
Wenn Du absagen musst
Bis zum 15. März 2027 kostet Dich der Rücktritt nichts. Die Anzahlung kommt zurück.
Vom 16. März bis 15. April werden 50 Prozent fällig, danach der gesamte Betrag — dann ist Dein Bett beim Haus bestellt und bezahlt. In beiden Fällen entfallen die Kosten, wenn der Platz nachbesetzt werden kann. Ich bemühe mich in dem Fall ernsthaft darum.
Und Du kannst mir jemanden vorschlagen, der Deinen Platz übernimmt. Wenn er passt, entstehen Dir keine Kosten.
Eine Reiserücktrittsversicherung ist bei einem Termin, der so weit vorausliegt, keine schlechte Idee.
Manche Männer wollen wissen, mit wem sie drei Tage verbringen, bevor sie buchen.
Das verstehe ich. Schreib mir an kontakt@rikor.org, dann telefonieren wir.
